Buggy selbst gestalten und individualisieren

Simon

Mit dem Mutterwerden kommen eine Reihe verschiedenster Aufgaben hinzu. Neben guten Organisationsfähigkeiten ist immer wieder auch die eigene Kreativität gefragt. Diese muss sich allerdings nicht nur auf das Ausdenken von Gute-Nacht-Geschichten beschränken oder auf die schlauste Art und Weise, das Interesse der Kindes vom Tablet auf die Hausaufgaben zu lenken.

Kreativ sein kann die Mutter von heute auch beim Zusammenbasteln des Traum-Buggys – ganz nach eigenen Wünschen lässt sich die Stoffverkleidung des Buggys selbst designen.

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Fußsack herstellen

So lässt sich beispielsweise ein Buggy-Fußsack mit einer Vorlage selbst nähen. Dazu benötigt man einen Futterstoff, beispielsweise Fell oder Plüsch, Volumenvlies, Oberstoff, zum Beispiel Softshell, aber auch jede andere gewünschte Stoffart, und einen langen Reißverschluss von mindestens 65 Zentimetern.

Die Stoffmenge beträgt in etwa einen Meter, folgt man der gängigen Größe. Im Internet findet man Schnittmuster, an die man sich halten kann. Vor dem Nähen sollten Kreative am Kinderwagen nachsehen, wo genau die Schlitze für die Gurte liegen.

Gegebenenfalls muss das Schnittmuster dann noch einmal auf die eigenen Bedürfnisse abgewandelt werden. Um ein Rutschen des Fußsacks zu vermeiden, kann zudem noch eine zweite Lasche hinzugefügt werden.

Geschlossen hat der Fußsack eine Breite von ca. 40 Zentimetern, ab einer Größe von 86/92 empfiehlt sich allerdings, diesen ein wenig breiter zu gestalten.

Am Bruch der Vorlage können dann einfach einige Zentimeter hinzugefügt werden. Wichtig ist, gleichzeitig auch den Bruch am Fußteil zu verbreitern, wegen des späteren Faltens hier allerdings nur um die Hälfte.

Den Schnitt ausmessen

Der Fußsack hat in der Regel eine Länge von einem Meter. Wenn das Kind größer ist als 86, sollte allerdings, um auf Nummer sicher zu gehen, noch einmal nachgemessen werden, da der Schnitt gegebenenfalls noch einmal verlängert werden kann oder muss.

Doch wie macht man das genau? Der leere Wagen sollte vom Rückenteil, das sich ganz oben befindet, bis zum Gurtursprung zwischen den Beinen des Kindes gemessen werden.

Danach sollte das Ganze noch einmal mit Kind im Buggy ausgemessen werden. Hierfür wird das Maßband vom eben beschriebenen Gurtursprung bis zu den Fußsohlen des Kindes angesetzt, um dann letztendlich beide Werte zu summieren.

Sollte der Wert größer sein als 95 Zentimeter, ist es ratsam, den Schnitt noch einmal zu verlängern. Hierfür werden am Schnittmuster einfach noch die weiteren Zentimeter hinzugefügt.

Achtung: Das Hinzufügen von zu vielen Zentimetern kann ungewollte Folgen mit sich ziehen: Wenn der Fußsack zu lang ist, kann es sein, dass er Boden oder Reifen berührt und so kaputt geht.

Individuelle Gurte

Gurte lassen sich perfekt an Farbe und das selbstgewählte Muster des Buggys anpassen. Empfehlenswerte Gurtbänder aus Baumwolle oder Polyprophylen sind in Breiten von 10 bis 50 Zentimetern erhältlich.

Die Bänder aus Polypropylen punkten vor allem durch ihre Wetterfestigkeit. Ein Gurtband aus Polypropylen hat also den Vorteil, sich bei Regen nicht mit Wasser vollzusaugen und macht auch das Spazierengehen bei etwas schlechterem Wetter nicht zu einem Ding der Unmöglichkeit.

Wer es lieber weicher mag und gegen ein bisschen Nässe nichts einzuwenden hat, der kann bei bunten Baumwollbändern fündig werden, die oft auch optisch ein größerer Hingucker sind. Auch das Kombinieren verschiedener Farben ist nicht nur möglich, sondern macht den Buggy auch sofort zum Spielplatz für alle geborenen Designer.

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